1./2. Sektion: Die „Weihnachtszug-Zugfahrt“ 2019

Hannover. Beinahe den ganzen Tag verbrachten die Schützenbrüder der 1. und 2. Sektion nebst Damen am Sonnabend, dem 30. November 2019 in luftiger Höhe. Bei bestem Wetter und hervorragender Beteiligung machten sich die knapp dreißig Mann/Frau-starke Truppe auf, um den halben Tag über der Stadt Hannover zu verbringen.

Bekanntermaßen hat in Peine all das Tradition, was bereits zum zweiten Mal stattfindet. So hatten die Schützenführer der 1. und 2. Sektion Carsten Volgmann und Gordon Firl Ihre Schützenbrüder nebst Damen nach 2018 zur traditionellen „Weihnachtszug-Zugfahrt“ eingeladen.

Pünktlich um 9:00 Uhr trafen alle Zugfahrer am Bahnhof Peine ein und wurden von den Schützenführern und deren Damen in Empfang genommen. Auch der Hauptmann ließ sich zum Appell nicht bitten und lud zum wach werden auf einen frischen Kaffee der Bäckerei Seidel ein.

Frisch gestärkt geht es hoch hinaus

Frisch und munter führte der kurze Weg zunächst mit dem Zug bis Hannover. Während der Fahrt sorgten Carsten Volgmann und seine Frau Claudia mit kleinen Snacks und Getränken für eine herausragende Verpflegung. Nach kurzem Fußweg erreichte die Gruppe das Anzeiger Hochhaus in Hannover und wurde dort bereits von Jörg Kairies, dem verantwortlichen Architekten der Mediengruppe Madsack, aufs herzlichste begrüßt.

In den kommen den knapp zwei Stunden durften alle Teilnehmer eine exklusive und nicht-öffentliche Besichtigung des Anzeiger Hochhauses zur Geschichte, Architektur und Sanierung des Anzeiger-Hochhauses erleben. Mit dem imposanten Bau erschuf Verleger August Madsack 1928 ein Wahrzeichen für Hannover und für die MADSACK Mediengruppe. Das Gebäude entwickelte sich zu einem Wahrzeichen der Stadt Hannover.

Jörg Kairies spann kurzweilig den Bogen vom Bau des Anzeiger Hochhauses bis heute. Das Anzeiger-Hochhaus in Hannover wurde 1927–1928 im Stil des Backsteinexpressionismus nach einem Entwurf von Fritz Höger als Verlagsgebäude des Hannoverschen Anzeigers gebaut und war eines der ersten Hochhäuser im Deutschen Reich. Das 51 Meter hohe Gebäude mit zehn Geschossen besitzt mit seiner charakteristischen Dachkuppel einen hohen Wiedererkennungswert in der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Es gehört zu den wenigen Gebäuden im Stadtzentrum, das die 88 Luftangriffe auf die Stadt während des Zweiten Weltkriegs, auch wegen seiner Grundkonstruktion als Stahlskelettbau, mit vergleichsweise geringen Schäden überstanden hat. Im Anzeiger-Hochhaus wurden das Nachrichtenmagazin Der Spiegel (1947) und die Wochenzeitschrift Stern (1948) gegründet ( Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Anzeiger-Hochhaus)

Erst seit einigen Tage ist die kupferne Kuppel des Anzeiger-Hochhauses an der Goseriede wieder ohne Gerüst zu sehen. Nach der Einführung stiegen die Teilnehmer zur Kuppel hinauf und hatten von der Flachdecke aus einen einzigartigen Blick über die Dächer Hannovers.

Luftig, finnisch, deutsch und gesellig

Nach der Besichtigung des Anzeiger Hochhauses war es Zeit für eine Stärkung. Und es blieb luftig – wie es das Programm versprach. In der Sky-Bar „6 Sinne“ hoch über den Dächern Hannover stärkten sich die Teilnehmer bei sonnigen Wetter und tollem Ambiente.

Den weiteren Teil des Nachmittags verbrachte die Gruppe mit einem geselligen weihnachtlichen Altstadtrundgang über den Weihnachtsmarkt.

Von überall her erklingt in Hannover die Weihnachtsmusik und die romantische Kulisse der festlich beleuchteten Innen- und Altstadt stimmt alle auf Weihnachten ein.

Echte Freunde „Rattatamtam Horrido“ und „Last men standing“

Bei zunächst finnischem Glögli auf dem finnischen Weihnachtsmarkt inkl. Verpflegung durch die Schützenführer und später deutschem Glühwein im „Wald“ blieb die Stimmung ausgelassen und fröhlich. Beseelt durch die geistigen Impulse am Vor- und am Nachmittag wurde das ein oder andere weihnachtliche Horrido – in der Interpretation des Weihnachtslieds „Der kleine Trommler“ – ausgebracht.

Jetzt war auch endlich Zeit, emotional echte Männerfreundschaften pflegen zu dürfen.

Zum geselligen Abschluss besuchten die noch übrig geblieben Damen und Herren Grete/ Bantelmann und Firl den Peiner Weihnachtsmarkt und ließen als „Last Man Standing“ den Abend bei Glühwein, Punsch und dem einen oder anderen „Absacker“ ausklingen.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Weihnachtszug-Zugfahrt nunmehr tatsächlich Tradition werden sollte und eine Wiederholung im nächsten Jahr (mit anderem Programm) gern gesehen ist.

Weitere Fotos dieser Veranstaltung sind bei Gordon Firl zu bekommen.

Schützengilde / GF


Termine 2018/2019 der 1. Sektion: