Nikolaus-Sektionsschießen der 3. Sektion

Die 3. Sektion frönt gerne ausgiebig und intensiv dem Schießsport und natürlich der Geselligkeit. Nun bot sich das letzte Mal am 06. Dezember zu Nikolaus im Jahr 2016 die Gelegenheit, diesem Treiben nachzugehen. Der Schützenführer der 3. Sektion lud zu einem zünftigen Entenessen ein – eine gute Einstimmung für das bevorstehende Weihnachtsfest. Natürlich gab es auch wieder einige Meisterschützen, die deren Können in der Disziplin KK 25m freistehend unter Beweis stellten.

Bei den Gästen siegte Maximilian Gehring mit einem hervorragenden 276 Teiler vor Phillip Härke (617 Teiler) und als Rekrut des Jahrgangs 2017 Jörg Rust (2072 Teiler). In der Wertung der 3. Sektion errang Christian Suchan mit einem 784 Teiler den 5. Platz und Andreas Konschak mit einem 681 Teiler den 4. Platz. Die Medaillenränge teilten sich André Zander mit einem 667 Teiler (3. Platz), Olaf Schoppe mit einem 454 Teiler (2. Platz) und herausragend Ralf Jödicke mit einem 449 Teiler (1. Platz).

Schützenführer Christian Suchan mit den glücklichen Siegern: Maximilian Gehring (1. Platz Gäste), André Zander (3. Platz), Olaf Schoppe (2. Platz) und Ralf Jödicke (1. Platz)

Die 3. Sektion wünscht allen Schützenbrüdern und deren Familien ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in neue Jahr 2017!

Grünkohlessen der 3. Sektion

Der kalten Jahreszeit entsprechend lud der Schützenführer der 3. Sektion, Christian Suchan, zu einem zünftigen Herrenabend mit Grünkohl am 18.11.2016 ein. In diesem Jahr war das Sektionslokal der 3. Sektion, Café Mitte, der Gastgeber. Über 30 Schützenbrüder ließen sich den Grünkohl nach Art des Hause schmecken. Zur Sicherung der Verträglichkeit wurde der Grünkohl mit dem einen oder anderen Härke-Pils als Unterbau und wohldosierter „innerer Einreibung“ mit Leuna als „Unterstützer“ kombiniert. Immer wieder eine schöne Veranstaltung zum Ablauf des Jahres.

Horst Bockemüller, Holger Willies, Lothar Ihle, Hans-Georg Schubert, Karl-Heinrich Belte und Andreas Konschak

Horst Bockemüller, Holger Willies, Lothar Ihle, Hans-Georg Schubert, Karl-Heinrich Belte und Andreas Konschak
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Aus dem Archiv der 3. Sektion: „Sektionsabend der 3. Sektion mit Damen am 30. Mai 1969“

Unser Ehrenhauptmann Dr. Gerhard Rauls hat in seiner Funktion als „Chefarchivar“ der Schützengilde einen Schatz für die 3. Sektion aus dem Archiv der Schützengilde gehoben. Diesen Schatz wollte unser ehemalige Hauptmann natürlich nicht der 3. Sektion vorenthalten und so beehrte er die 3. Sektion mit einem Besuch im Sektionslokal Café Mitte am 03.07.2016 (Freischießen-Sonntag) und mit einem kurzweiligen Vortrag.

Einladung Sektionsveranstaltung mit Damen

Der Beitrag datiert auf den 30. Mai 1969 (ergo fast 50 Jahre her) – eine Zeit, zu der Ludwig Knolle (sen.) (Stichwort „Knolle Kaufhaus“) Sektionsführer der 3. Sektion war. Ab 1972 führte Ludwig Knolle in direktem Anschluss an seine Sektionsführer-Tätigkeit viele Jahre die Gilde als Hauptmann an. Die damalige Veranstaltung soll auch die erste dieser Art mit Damen in der gesamten Gilde gewesen sein – d.h., dass die 3. Sektion hier der Vorreiter war!

Vorgetragen wurden die Zeilen durch den Autor Werner Kopitzki (ebenfalls Autor der Chronik der Schützengilde aus dem Jahre 1997) im ehemaligen Restaurant Berggarten (Ecke Sundernstraße/Kastanienallee).

Im Folgenden sei ein kleiner Auszug gegeben:

„Statt einer Damenrede –
Wir Schützenbrüder von der ‚Dritten‘
haben schon manchen Strauß geritten,
Wir sind zusammen oft marschiert,
wo wohl das Bier am besten schmeckt
und schon so manches ausgeheckt.


Das heißt, wir sind uns wohl bekannt.
doch heute, das ist Neues Land –
wenn wir mal sonst zusammenkamen,
war’n wir allein. Doch heut‘ mit Damen,
das schafft ein neues Schützeng’fühl,
das macht Plaisir und Freude viel.


Drum wollen wir besonders grüßen
die Lieben, Treuen, Guten, Süßen,
die uns ganz bringen aus dem Häuschen,
und die wir zärtlich nennen: Mäuschen,
mein Häschen, Kälbchen, Schäfchen, Kätzchen,
mein Täubchen, Vögelchen und Spätzchen,
mein Schmetterling, mein Zuckerflöhchen,
im schlimmsten Fall: mein Rehpopöchen.


Da dieses aber Kosenamen,
steh’n sie nur zu den eigenen Herrn.
Ich aber hätte für die Damen
’ne eigene Umschreibung gern:
da Liebe Sie und mehr festschweißen
an einen dieser Herrn hier drinnen,
wir aber SchützenBRÜDER [sic!] heißen,
nenn‘ ich Sie ‚Schützenschwägerinnen‘.


Ihr Brüder, wöllet nun erhebenarchiv_3_sektion-2
Euch selbst und Euer volles Glas:
die Schwägerinnen sollen leben!
Ein ‚Horrido‘ bestärke das!


Redaktion: Alle, die wenig Ahnung haben
Druck: Heimdruckerei ‚Kostenspar‘
Verlag: Ohne Verantwortung
Diese Schrift kann nicht voller genommen werden, als die Urheben [sic!] sind.“