Die Schießabteilung – Der „harte Kern“ der Schützengilde

Vorstand der Schießabteilung im Jahr 2010

Vorstand der Schießabteilung im Jahr 2010

Der Kreis der Schützenbrüder, die auf den vereinseigenen Schießständen als Sportschützen in den Disziplinen LG/LP,KK-Gewehr/KK-Pistole und Armbrust regelmäßig und intensiv trainieren, ist überschaubar- aber erfolgreich auf Kreis- und Landesebene, sogar bei Deutschen Meisterschaften.

Für die Mitglieder der Schießabteilung gilt ebenso wie für die Schützengilde der Satz: „Nach Freischießen ist vor Freischießen.“ Diese Wartezeit wird erträglich durch Veranstaltungen, die regelmäßig jährlich durchgeführt und mit Freude und Spannung erwartet werden: Die Vereinsmeisterschaften, das Schweine-Preisschießen mit dem Schlachteessen als Abschluss,das Martinischießen und im Dezember das Weihnachtspreisschießen und das Tannenbaumschlagen mit Eintopfessen in der Stederdorfer Forsthütte.

Daneben gilt es die Farben der Gilde beim Grüne-Band-Schießen, beim Wander-Pokal der Stadt Peine und Wettbewerben anderer Korporationen zu vertreten und schließlich gibt es als Höhepunkte das Schießen um die Würde des Königs der Schießabteilung und schließlich um die Würde des Bürgerkönigs der Stadt Peine. Die Würde des Bürgerkönigs konnte in den letzten Jahren wieder „traditionsgemäss“ errungen werden, daher haben die Schützenbrüder stets ihr schönstes Freischießen erlebt, das mit dem Dämmerschoppen der Schießabteilung im Brauereiausschank immer einen besonders schönen Ausklang gefunden hat.

Traditionell trifft sich die Schießabteilung an jedem Dienstagabend (die Jungschützen ab 18:00 Uhr, mit Ausnahme der Ferien) ab 20:00 Uhr in den Räumen der Gilde. Man kennt sich, man schießt, klönt und feiert miteinander und die Mitglieder sind damit der harte Kern der Schützengilde. Treffpunkt sind die Schießstände und speziell der Aufenthaltsraum im Gebäude am Schützenplatz.

2004 wurde der Übungsraum des Spielmannzuges Olympia gemeinsam mit der Schießabteilung zu einem Aufenthaltsraum umgestaltet. Der seit 2005 amtierende Schützenmeister Karl-Heinrich Belte und sein Stellvertreter Manfred Konzcak haben sich der weiteren Ausgestaltung der Räumlichkeiten und Schießanlagen angenommen und sie nutzen alle Gelegenheiten, die Schießabende für alle Schützenbrüder noch attraktiver zu gestalten. Wer per Mail erreichbar ist, erhält sogar allwöchentlich eine Einladung für den nächsten Schießabend bzw. zur Teilnahme an den anstehenden Veranstaltungen und Wettbewerben. Die Schützenbrüder kommen dieser Aufforderung gerne und in ständig steigender Zahl nach, zumal nicht nur das Schießen sondern auch das Kennen lernen, der Informationsaustausch und der Spaß im Vordergrund stehen. Die Schießabende haben sich zu einem aktuellen Treffpunkt aller Schützenbrüder entwickelt, so dass bei den Veranstaltungen – mit über 40 Teilnehmern – oft alle Plätze ausgebucht sind.

Seit Ende 2009 wurden die Schießstände komplett renoviert. Neben der Möglichkeit des Lichtpunkt-Schießens für die Jugend wird ab 2010 damit begonnen, eine moderne optische Trefferanzeige auf LCD-Bildschirmen zu installieren. Auch eine Kamera-Überwachung wird installiert, so das die Anlagen mit Abschluss der Arbeiten sowohl sportlich als auch sicherheitstechnisch auf dem neusten Stand sind.

Bester Beweis für die Attraktivität der Schießabende ist auch die „Knobelrunde“, sind die „Zocker“, die, zumeist altersbedingt, den „ Dienst an der Waffe verweigern“, aber auf die Teilnahme am Schießabend mit seiner Kameradschaft und Geselligkeit nicht verzichten wollen, allen Widrigkeiten trotzen und an jedem Dienstag ihren festen Platz an dem runden Tisch – ihrem Stammtisch – einnehmen und zum Knobelbecher greifen. Sie kommen als Erste und gehen als Letzte und sie sind damit die Säule eines jeden Schießabends.

Der Vorstand der Schießabteilung ist über diese Entwicklung recht stolz, er ist sich aber auch seiner Arbeit und einer ständigen Weiterentwicklung bewusst und wird dabei immer den wöchentlichen und traditionellen Schießabend „pflegen“.