1. Zug besucht Brunonia

Am Samstag, den 26. März 2022 machte sich der 1. Zug der Schützengilde zu Peine von 1597 (1. und 2. Sektion) auf zu einer kulturellen Reise nach Braunschweig. Auf dem Programm stand der Besuch der größten Quadriga Deutschlands und des Schloßmuseums.

Nach einer entspannten Bahnfahrt und der ersten kleinen Stärkung in flüssiger Form begaben sich die Teilnehmer in die Obhut des Historikers Dr. Bernd Wedemeyer. Dieser konnte, speziell durch seine Beteiligung am Wiederaufbau des Residenzschloss Braunschweig, mit interessanten und tiefgründigen Informationen zur Schloß- und Quadriga-Historie beeindrucken.

Nach der ca. zweistündigen Führung war es an der Zeit für eine weitere kleine Stärkung und einen Nachtisch in einem bekannten Eiscafe in den Schloßarkaden. Während der kleine, durch die Schützenführer bereitgehaltene, Snack bei allen Beteiligten gut ankam, erwies sich Letzteres jedoch als Reinfall. Denn nicht genug, dass wir nach 45 Minuten immer noch kein Dessert auf dem Tisch stehen hatten, wurde die Frage danach auch noch durch eine an Unfreundlichkeit nicht zu überbietende Bedienung getoppt. Somit verließen wir hungrig und durstig den Braunschweiger Innenstadtbereich, gönnten uns vor der Rückfahrt ein Getränk in Bahnsteignähe und freuten uns auf das abschließende Buffet im Schützenhaus.

Hier wurden wir nicht enttäuscht. Während unser allseits beliebte Wirt Radhouane mit einem leckeren und ausgewogenen Buffet gegen unseren Hunger ankam, wurde der stechende Durst durch mehr als etwaige Getränkerunden gestillt.

Und so konnten die Reisestrapazen unter zu Hilfenahme vieler Horridos bis an die angrenzende Nacht auf ein Minimum gelindert werden.

Die Sektionsführer möchten sich an dieser Stelle noch einmal ausdrückliich bei allen Beteiligten für diesen wirklich gelungenen Tag bedanken und freuen sich schon auf die nächste Zugfahrt. … Horrido

Erfolgsformel = 11 Rekruten x 12 Collegen x Begeisterung!

Am 17.03.2022 fand die zweite Rekrutenbesprechung des Jahres – dieses Mal für den Rekrutenjahrgang 2020/2021 – statt. 11 Rekruten waren zugegen und wurden durch den Feldwebel Henning Peyers und das anwesende Collegium in Theorie und Praxis in die Gepflogenheiten der Gilde eingeführt.

Um die Kondition für den anstrengenden Abend aufrecht zu erhalten, stärkten sich die Rekruten Dank der Spende des Herrn Adjutanten Christian Suchan mit kräftigen „Schnittchen“ und Beilagen. Höhepunkt des Abends war die Einteilung der Rekruten in die Sektionen – fast alle Sektionen können sich an diesem Rekrutenjahrgang mit „frischem Blut“ erfreuen. Unter dem Eindruck des Abends bestätigt einer der Rekruten:

„Die Mitgliedschaft in der Schützengilde ist für mich etwas ganz Besonderes: Tradition, Freundschaften und ganz viel Leidenschaft – das habe ich bisher nur so in der Gilde erlebt und ist für mich die perfekte Kombination!“

Dem ist natürlich nichts hinzuzufügen!

Rekrutenjahrgang 2020/2021 mit Collegium: v.l.n.r., 1. Reihe: Hauptmann Andreas Höver, Aleksej Raisch, Yannick Höver, Markus Windel, Marcel Rössel, Adjutant Christian Suchan; 2. Reihe: Peter Schmolke, Sven Thürauf, Roger Paul; 3. Reihe: Hubertus Hahn, Henner Almeling, Bernd Klinger; 3. Reihe: Henning Heiß und Feldwebel Henning Peyers

Schließlich waren sich alle Rekruten einig: schon lange gab es keinen vergleichbaren Donnerstagabend, an dem man gemeinsam in so netter Runde der Geselligkeit frönen konnte. Dieses macht Lust auf mehr! Und das werden sie auch bekommen: als Schützenbrüder in einer der Sektionen der Gilde!

HORRIDO!

Erste Rekrutenbesprechung 2022 erfolgreich absolviert!

Jedes Jahr ist es gute Tradition, die neuen Rekruten in die Gepflogenheiten der Schützengilde und des Peiner Freischießens im Rahmen einer Rekrutenbesprechung einzuführen. Nun ist diese Tradition leider zwei Jahre ausgesetzt worden – bekanntermaßen aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen. Deshalb stehen bereits drei Rekrutenjahrgänge mit über 30 Rekruten in den „Startlöchern“ und warten auf deren Freisprechung und den Handschlag des Hauptmanns. Ein unzumutbarer Zustand! Und so lud deshalb der neue Feldwebel der Schützengilde, Henning Peyers, zum 03.03.2022 für die erste von insgesamt drei Rekrutenbesprechungen den Rekrutenjahrgang 2019/2020 ein.

Rekrutenjahrgang 2019/2020 mit Collegium – 1. Reihe, von links: Hauptmann Andreas Höver, Jens Kindt, Martin Paas, Michael Brandes, Adjutant Christian Suchan, 2. Reihe, v.l.: Magnus Kreisel, Maik Bobeth, Marco Landsmann, 3. Reihe, v.l.: Holger Gödecke, Feldwebel Henning Peyers

Programmpunkte des Abends waren Theorie, aber auch entsprechende Praxiseinheiten – deren Inhalt natürlich ein Geheimnis bleiben! Weiterer Höhepunkt des Abends war die Einteilung der Rekruten in die Sektionen, die ein Schützenleben lang bestehen bleibt. Denn jeder Rekrut kann zwar im Vorfeld der Aufnahme einen Sektionswunsch äußern – die finale Entscheidung trifft aber immer der Feldwebel. Sollte der Feldwebel also nicht durch die eine oder andere Getränkespende „milde“ gestimmt werden oder ein Rekrut sich bereits im Vorfeld nicht „akkerat“ verhalten, kann die letztendliche Sektionszugehörigkeit auch vom Wunsch abweichen und so eine „Zwangsversetzung“ erfolgen.

Bis lang in die Abendstunden wurden nette Gespräche geführt und der Vorfreude auf das hoffentlich stattfindende Freischießen 2022 gefrönt. Und alle Rekruten sind sich sicher: das nächste Highlight wird der Festkommers am 01.04.2022 sein – dann kommen diese folgerichtig auf den „Tisch“. Und: dieses war nicht die einzige Besprechung im Vorfeld des Freischießens 2022. Der Feldwebel und das andere Collegium freuen sich bereits auf die zweite Rekrutenbesprechung am 17.03.2022!

HORRIDO!