Es gehört zur guten Tradition der 6. Sektion, im Herbst zum Boßeln mit anschließendem Grünkohlessen einzuladen. Bereits zum zweiten Mal lag der Termin bereits im Oktober. Puristen werden jetzt sagen, dass der Kohl zu dieser Zeit doch noch gar keinen Frost bekommen habe. Und ebenfalls zum zweiten Mal startete der sportliche Teil des Tages am Eixer Haus am See. Und um das Trippel vollzumachen, konnte der Sektionsführer auch in diesem Jahr wegen einer Terminkollision nicht selbst teilnehmen.

Für denselben sprang wieder einmal Ehrenschützenführer Jörg Buchberger ein, der weit über 20 Spielerinnen und Spieler begrüßen konnte einschließlich Gäste aus der 5. Sektion.

Nach der üblichen Begrüßungsrunde ging es auf die aus dem Vorjahr bekannte Strecke, wobei Fehler aus dem letzten Jahr (wir berichteten) vermieden werden konnten. Weder wurden die Kugeln in der ersten Kurve versenkt – der Startpunkt lag hinter der Kurve -, noch stellte die Steigung hinter der Autobahnbrücke ein nenneswertes Hindernis dar, vielmehr boßelten alle mit Taktik und nicht mehr mit bloßer Körperkraft.




Die Verpflegung war nicht nur wegen der gut bestückter Bollerwagen vorbildlich, der kulinarische Abschluss bot sich am Fuß des 88 Meter hohen Luhbergs in Form von Kaffee und äußerst leckerem, von Irmtraut Buchberger höchstselbst gebackenem Kuchen. So gestärkt ging es schließlich auf die letzte Etappe zurück zum Haus am See. Dort wartete leckerer Grünkohl bzw. Schnitzel mit den ortsüblichen Beilagen.



Die Siegerehrung erbrachte ein eindeutiges Ergebnis zugunsten des vom Ehrenschützenführer geleiteten Teams. Entsprechende Auszeichnungen für die ersten beiden Gewinnerteams sollen nachgereicht werden.

Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass es wieder einmal eine sehr schöne Sektionsveranstaltung war, bei der allerdings leider das Durchschnittsalter der Teilnehmenden über dem der Sektionbrüder insgesamt lag. Diese offensichtliche Diskrepanz muss an dieser Stelle unkommentiert bleiben. Ebenso wie die Frage, ob die Sektion ihre Selbstverwaltung in Angriff nehmen sollte, nachdem der Sektionsführer nicht nur beim Boßeln erneut anderweitig disponiert war, sondern sich sogar während des Freischießens an zwei Tagen überraschend vertreten lassen musste.

Der Chronist